Dienstag, 18. April 2017

Alles ein bißchen extrem

... die beiden Herren da drüben auf dem Dach entdeckt? (Sonst müßten Sie eben mal das Foto anklicken und vergrößern.) Nein, die sind nicht lebensmüde, im Gegenteil, sie verdienen sich etwas zum Leben: ohne Gerüst, Hebebühne oder Feuerwehrleiter reparieren sie eine Dachrinne. Wie klug das ist, darüber läßt sich vermutlich streiten. Sie fielen mir in der Mittagspause auf, zu der ich vom immer noch "neuen Büro" nach Hause gekommen war. 

Heute Abend kehren die sechs Schirgiswalder Gäste von ihrem Ausflug aus Wolgograd nach Marx zurück. Fast 1.000 km im Auto. (Gestern hin, heute zurück.) Und vier Heiligenstädter kommen kurz vor Mitternacht in Saratow an. (Sie dürften jetzt gerade über Berlin oder schon über die Oder fliegen.) Morgen haben wir ein paar gemeinsame Stunden in Marx geplant, den sogenannten Emmausgang, allen winterlichen Temperaturen zum Trotz. 

Zum Schutz der Personen, sollte man im Internet nicht alles schreiben. Allgemein möchte ich dennoch sagen, dass wir momentan zwei sehr schwerkranke junge Priester haben, für die wir beten, und für die ich um Gebet bitten möchte. Beiden geht es wesentlich schlechter als den zwei Männern da drüben auf dem Dach.