Mittwoch, 26. April 2017

Andere Sorgen

Während wir mit Freude die Taschen packen, um morgen Abend pünktlich in Astrachan zu sein, hat eine unserer jungen Familien ganz andere Sorgen: Sie wohnen in einem abgelegenen Dorf. Wir konnten ihnen vor einiger Zeit eine Kuh vermittelt. "Eine Kuh für Marx" hilft vielen. Nachdem diese vor kurzem gekalbt hat, ist sie am Euter erkrankt und kann ihr Kalb nicht ernähren. Den Tierarzt hatten sie letzte Woche gerufen. Er kam nicht und antwortete nur am Telefon: "Schlachten." Die Mutter betet mit den Kindern, dass die Kuh wieder gesund wird. Ist sie doch ein großer Teil der Lebensgrundlage für die Familie.