Donnerstag, 4. Mai 2017

Gut und schön, ohne wenn und aber

Einen Tag ging es ums Kirchenrecht, einen um unser eigenes Gebet, zwei Tage ums Predigen im Sinne von Glaubenszeugnis und -weitergabe. Der Sonntag dazwischen war, einschließlich der Segnung des renovierten Gemeindehauses, dem Herrn und der Erholung gewidmet. - Mit viel Freude im Gepäck, kehrten wir von unserer 19. Pastoralkonferenz nach Hause in unsere Gemeinden zurück, (wo schon fast alle eingetroffen sind). Vom Modell der Konferenzen in Ferienlagern, in denen wir die Eucharistie aus Mangel an Besserem, im Speisesaal feierten, sind wir seit vielen Jahren abgekommen. Eine Kirche ist wichtig zum gemeinsamen Beten. Nur sind die Möglichkeiten knapp. Kaum eine Kirche im Bistum Sankt Clemens fasst mehr als 100 Personen. Die Unterbringung im Gästehaus für Dienstreisende auf dem Weg zum Astrachaner Gouverneur, und die Mahlzeiten in "seiner" Kantine, gaben dem Treffen ein besonders Flair. Wir waren mehr als 111 Teilnehmer! Am Sonntagnachmittag begleiteten kundige Stadtführer durch die alte russische Metropole und ihren Kreml. Abendessen gab es, trotz leichten Seegangs, auf einem Schiff im Wolgadelta. 
Wir haben jeden Tag schon am Morgen gemeinsam gebetet. - Es war viel Zeit zum Reden miteinander. - Die Themen der Vorträge (und der Arbeit in Gruppen) waren interessant. - Der Nuntius hat bei allen einen sehr, sehr brüderlichen Eindruck hinterlassen. - Solche und andere dankbare Worte sind zurzeit Thema im Bistum Sankt Clemens. Heute kam die Frage auf, wo denn die nächste Konferenz (2018) stattfinden werde, es sei doch ein Jubiläum, die Zwanzigste...