Montag, 10. Juli 2017

Belgorod bekommt einen Pfarrer

Die russische Großstadt Belgorod wurde bisher vom 251 km entfernten Woronezh aus betreut. Nun haben die Kapuziner dort Verstärkung bekommen, so dass sich die Gemeinschaft teilen kann. Dadurch erhält die katholische Pfarrgemeinde in Belgorod zum ersten Mal seit fast 100 Jahren wieder ihre eigenen Seelsorger. Heute holten sie sich einige Papiere bei mir in Saratow ab. Pfarrer wird Pater Marek, der Große auf dem Bild. Als Helfer steht ihm Bruder Grzegorz (links im Bild) zur Seite. 

Das Treffen mit den beiden war der erste dienstliche Termin am heutigen Montag, nach einem langen Frühstück mit unseren Dresdner Gästen. Die fliegen heute Abend mit der letzten Maschine nach Moskau und dann bald nach Hause. Auch für mich heißt es heute wieder einmal "Tasche packen". Morgen früh 7.20 Uhr starte ich ab Moskau mit einer Pilgergruppe nach Fatima, wo wir am 13. Juli, genau 100 Jahre nachdem die heilige Maria dort über Russland sprach, an den offiziellen Feierlichkeiten teilnehmen werden. Dank guter Freunde, gehören sehr arme, fromme Leute zu unserer Gruppe, die sich nie im Leben eine Reise ins Ausland hätten leisten können. Die Freude ist groß, die Aufregung auch. (-: