Mittwoch, 16. August 2017

102 Tage unterwegs

St. Gerhard, Heiligenstadt 
"Einen österlichen Gruß aus der Pfarrei St. Gerhard..." So beginnt der Brief des Heiligenstädter Pfarrers, den ich gerade geöffnet habe. Vermutlich wartet jener schon nicht mehr auf Antwort. Es ist 102 Tage her, dass er mir diesen Brief geschrieben hatte. Nun ist er angekommen. Und ich lese, dass in Heiligenstadt abermals für die Nöte in meinem Bistum gesammelt wurde. Herzlichen Dank ins Eichsfeld! Ich werde mich in den nächsten Tagen betreffs Verwendung bei Pfarrer Dräger melden. Wir kennen uns vom Studium in Erfurt her. Meine Antwort wird doch nicht 102 Tage unterwegs sein?
Dass gerade die Pfarrei Sankt Gerhard an mich denkt, hängt mit dem Wohnsitz meiner Eltern zusammen, an dem auch ich polizeilich gemeldet war. (Nennt man das noch so?) Das neben der Pfarrkirche befindliche Redemptoristenkloster, einziges seiner Art in der ehemaligen DDR, trägt den Namen St. Klemens. (Eben der ist auch mein Namenspatron: Clemens Maria Hofbauer, +1820.) 
Also, danke nochmals. Der Herr ist wahrhaft auferstanden!