Samstag, 26. August 2017

Ausgezeichnet

Vor kurzem, nämlich am 22. August, beging Russland den Tag seiner Staatsflagge. Aus diesem Anlass würdigte der Bürgermeister in Marx verschiedene Personen für ihr gesellschaftliches Engagement. Eine der Ausgezeichneten war Schwester Jewgenia. Sie erhielt die Anerkennung für ihre qualifizierte Arbeit mit Kindern aus dem Umfeld der Pfarrei und aus sozial schwachen Familien ("an der Peripherie", würde Papst Franziskus sagen).
Schwester Jewgenia hatte vor ihrem Ordenseintritt Philosophie studiert und arbeitet seit einigen Jahren in unserem Marxer Caritas-Kinderzentrum neben der Christkönigskirche. Die Anerkennung durch die Stadt ist ein bisher seltenes, aber wohlverdientes Zeichen, das auf mehr Miteinander als Nebeneinander hoffen lässt. Das Kinderzentrum hatte seine Tätigkeit in diesem Sommer schon weit vor Schulbeginn (1. September) wieder aufgenommen. Man kann es mit einem Schulhort vergleichen, in dem Kinder Hausaufgaben machen können, Nachhilfe bekommen, spielen und etwas Interessantes dazulernen können. Außerdem ist das Zentrum - vielleicht kann man so sagen - eine kleine Friedensschule, was nämlich den Umgang miteinander betrifft.
Übrigens hatte dieselbe Schwester Jewgenia beim Bistumstag der Ordensleute im vergangenen Februar in einem fröhlich-vielfältigen Wettstreit den Titel "Schwester des Jahres" errungen, für die Dauer eines Jahres.