Mittwoch, 23. August 2017

Der Pfarrer aus Wolgograd

Juristische und den Bau betreffende Fragen, führten den Wolgograder Pfarrer, Pater Laurentius (selbst aus Indonesien), heute zu mir nach Saratow. Bei einer der vielen Kontrollen in naher Vergangenheit wurden Textstellen im Statut der Pfarrgemeinde vom Justizministerium bemängelt, für deren Behebung meine Zustimmung notwendig ist. 
Was das Grundstück neben der Kirche und den Bau eines katholischen Gemeindezentrums in der Millionenstadt Wolgograd betrifft, fehlt eine Fachkraft, die sich im Labyrinth der Behördengänge auskennt, um die Sache voranzubringen. 
Die Idee, jemanden auf Bistumsebene mit all dem zu betrauen, liegt nahe. Problematisch bleibt, dass jedes der 26 Subjekte der Russischen Föderation, die unser Bistum umfasst, seine eigenen Vorschriften hat, und dass eine solche zentral beauftragte Person sehr oft und lange unterwegs sein müsste. Dennoch suchen wir in dieser Richtung, nicht erst seit heute.
Am Nachmittag will Pater Laurentius versuchen, mit einem der vielen mehr oder weniger privaten Kleinbusse wieder nach Hause fahren zu können, 400 km, um nicht die ganze Nacht im Zug verbringen zu müssen.

P.S. Heute steht die heilige Rosa im Namenstagskalender.