Dienstag, 22. August 2017

Eine Freude

Unabhängig von den Prioritäten des Staatsbesuchs von Kardinal Parolin in Moskau und Sotschi, hatten wir katholische Christen gestern nicht das Gefühl, Nebensache zu sein. Nicht diplomatisches Geschick, sondern brüderliche Aufmerksamkeit war es, die diesen Eindruck vermittelte. Hoffentlich wird noch viel Gutes über diesen Besuch zu lesen sein.
Die neugierige Frage beim Betrachten des Fotos der Bischöfe mit Kardinal Parolin kann ich beantworten. Ich war mit einer kleinen Tasche über Irkutsk nach Moskau gekommen. Die Soutane passte nicht ins Handgepäck. Da fehlt mir noch die Erfahrung, (oder ein dünnerer Stoff :-)
Morgen kommt der Kardinal zu uns ins Bistum Sankt Clemens, nämlich nach Sotschi ans Schwarze Meer. Der Aufenthalt wird jedoch zu kurz und zu offiziell sein, um in der katholischen Pfarrei der Stadt vorbeischauen zu können: Kardinal Pietro Parolin trifft sich mit Präsident Wladimir Putin.
In einem Interview sagte Kardinal Parolin gestern, es sei eine Freude für ihn hier zu sein. Auch für uns ist es eine große Freude, dass er hier ist.