Donnerstag, 21. September 2017

Herbstanfang

Das Thermometer steigt nur noch mit Mühe über die 20-Grad-Grenze. Der heutige Donnerstagmorgen begann mit der Frühmesse in der Schwesternkapelle. Im Büro geht es schrittweise vorwärts. Es sind 1000 kleine Dinge, die die zwei/drei großen immer wieder zu verdrängen suchen.
13.00 Uhr schaute ich in der Pfarrei vorbei, wo es zur guten Gewohnheit geworden ist, dass sich alle (klingt viel) kirchlichen Mitarbeiter (Pfarrei, Caritas, Kurie) um den Mittagstisch versammeln.
Am späten Nachmittag wird der wiedergewählte Gouverneur, Herr Radajew, in Saratow in sein Amt eingeführt. Ich bin zum Festakt eingeladen. Und abends heißt's dann wieder mal: Tasche packen ...

Die Amtseinführung von Gouverneur Valerij Radajew in Saratow war auf ihre Art feierlich, eine Zeremonie, die man ernst nehmen muss, auch da, wo sie einem fremd scheint. Die Grußworte waren relativ kurz, ebenso wie die Antrittsrede des Wiedergewählten. Der hiesige orthodoxe Erzbischof saß in der Mitte, neben dem Gouverneur und grüßte im Namen des Patriarchen, (Foto). Wir anderen Religionsvertreter (Islam, katholische und evangelische Kirche) bekamen Zuhörer-Plätze am Rand, ebenfalls in der ersten Reihe des großes Saales. Der sonst stets anwesende jüdische Rabbiner konnte wegen des heutigen Neujahrsfestes (Rosch ha-Schana) nicht dabei sein.