Dienstag, 21. November 2017

Emsland - Eichsfeld - Moskau

Das lange Wochenende im Bistum Osnabrück, diesmal besonders im Emsland, ist vorüber. Schön gestaltete und gut besuchte Gottesdienste in großen Kirchen werden mir vorerst in Erinnerung bleiben, sowie verschiedenste, herzliche Begegnungen, besonders jene mit Ordensgemeinschaften am gestrigen Montag, aber auch das "Piepkuchenbacken" in Spelle und die Orgelweihe in der Lingener Krankenhauskapelle. Danke dem Initiator und Begleiter der Tage, Herrn Ottmar Steffan von der Caritas Osnabrück, der nun schon am nächsten gemeinsamen Termin der Bistümer Osnabrück und Sankt Clemens arbeitet, nämlich am 23. Juni 2018, wenn im Kloster Nette das 20-jährige Bestehen der Russlandhilfe - und damit unserer Bistumspartnerschaft - gefeiert werden soll.
Für mich geht es in den Endspurt des Urlaubs, nicht noch einmal zurück in die Sächsische Schweiz (Fotos nebenan), sondern ins Eichsfeld, wo meine Mutter und einer meiner Brüder mit Familie leben. Am Freitag will ich dann wieder nach Russland aufbrechen, jedoch erst einmal nur bis Moskau. Dort treffe ich am Samstag einen Kardinal, der unsere Diözesen in Russland besucht, besonders um gemeinsame Projekte zu besprechen. Und weil das Gespräch mit ihm am Samstagabend stattfinden wird, habe ich keine Chance mehr darauf, die letzte Maschine nach Saratow zu erreichen, was wiederum bedeutet: Ich werde am Christkönigssonntag zum ersten Mal seit 26 Jahren nicht in Marx sein. Stattdessen werde ich am Sonntag den neuen Pfarrer in der deutschen St.-Elisabeth-Gemeinde in Moskau in sein Amt einführen. Er stammt, wie ich, aus dem Bistum Dresden-Meissen, war aber in den letzten Jahren Seelsorger der deutschen Auslandsgemeinde in Hongkong. 
Soweit dieser kleine Rück- und Ausblick, mit dem ich mich noch einmal in den Urlaub verabschiede.