Sonntag, 26. November 2017

Pfarreinführung in der Deutschen Botschaft

Nach dem angenehmen, herzlichen Treffen mit Kardinal Cupich, dem Erzbischof von Chicago, gestern abend in der Nuntiatur, war heute also Pfarreinführung angesagt. Erstmals brauchte ich die deutschen Texte für den Ritus. Pfarrer Lothar Vierhock, gebürtig aus Gera, ist der deutschsprachigen Moskauer Gemeinde bereits gut bekannt. Sie begrüßten ihn am Anfang mit dankbaren Worten, dass er nämlich innerhalb kürzester Zeit ihre Herzen erobert hätte. Etwa 70-80 Gläubige waren gekommen, (wenn ich mich nicht verschätzt habe). Sechs Ministranten. Wie immer, fand der Sonntagsgottesdienst im Festsaal der Deutschen Botschaft in Moskau statt, heute gestaltet von einem ökumenischen (katholisch-evangelischen) Chor. Ich predigte über das Beten, die Grundlage christlichen Lebens im Alltag. (Bei uns im Bistum Sankt Clemens geht am heutigen Christkönigssonntag das Jahr des Gebets zu Ende.) Anschließend war ein Empfang im Vorraum vorbereitet, im Stehen, aber dennoch gemütlich. 
Wegen meiner 30 kg Gepäck - komme ich doch von Deutschland - habe ich ausnahmsweise einmal ein Taxi zum Flughafen genommen. In drei Stunden erwartet mich ein alter, bequemer Passagiersessel in der vorletzten Reihe (umhüllt also von drei Turbinen) in einer Yak-42 nach Saratow.