Mittwoch, 13. Dezember 2017

Eigentlich wollte ich längst wieder zu Hause sein.

Damit das Wort "Nebel" nicht zum Wort des Monats im Blog wird, will ich mich nicht lange dabei aufhalten, dass sich meine gestrige Befürchtung bewahrheitet. Es gibt Probleme mit meinem Rückflug nach Saratow. 
Das Treffen mit Schwester Prema, der Generaloberin der Missionarinnen der Nächstenliebe, fand heute Morgen nach einer heiligen Messe in jener Kapelle statt, in der sich 1991 alle Schwestern nach dem Evangelium auf den Boden setzten, in Erwartung einer Predigt. Und die Predigt sollte in Englisch sein! (Ich hab's überlebt, aber erinnere mich lebhaft an den Schreck hinterm Ambo.) Natürlich habe ich mich über die heutige Begegnung in Moskau gefreut, auch über die mit vielen Schwestern der Gemeinschaft von Mutter Theresa, die ich mittlerweile hier in Russland kennengelernt habe. 
Die Wartezeit am Flughafen versuche ich vorerst mit Lesen zu überbrücken. Ich bekenne: Dafür habe ich das mobile Internet an meinem Tablet zugeschaltet, was ich ja eigentlich bis Weihnachten nicht vorhatte. (Dem Sinn des Vorsatzes wird es nicht schaden.) Unter den katholischen Nachrichten aus Sibirien fand ich eine Meldung über das Anfang Dezember stattgefundene Treffen der Sekretäre und Ökonome aus den Zentren der vier Diözesen in Russland. (Fotos von da.) Im Frühjahr 2018 wollen sie sich schon wieder treffen. Das wird dann häufiger als unsere Bischofskonferenz sich trifft. (Schauen wir mal, wer die Tickets bezahlen soll. :-)
Morgen soll(te?) ich nach Plan den monatlichen Besinnungstag für die Schwestern in Marx halten. Und außerdem ist es der letzte Tag, bevor Pater Diogenes, mein Generalvikar, für einen Monat in den Urlaub zu seinen Verwandten nach Argentinien fliegt. Er ist also doch ein bißchen unpassend, der Nebel in Saratow. Mit dem Zug fahren? Der kommt morgen,  nach 16.00 Uhr in Saratow an. Was ich in der Zeit so lese? Unter anderem, das hier.