Samstag, 27. Januar 2018

Jurgis Matulaitis

1987, als Litauen den 600. Jahrestag seiner Christianisierung feierte, sprach Papst Johannes Paul II. den ehemaligen Erzbischof von Vilnius, Jurgis Matulaitis, selig. Unter anderem hatte Matulaitis auch die Ordensgemeinschaft der "Dienerinnen Jesu in der Eucharistie" gegründet, die heute in Litauen, Weissrussland, Polen, Deutschland, Russland und Kasachstan wirken. (Ich glaube, auch in Lettland haben sie eine Niederlassung.) Heute ist der Gedenktag des Seligen, der am 27.01.1927 starb. In Marx ist das ein Fest, denn eben seine Schwestern dürfen wir als Gründerinnen der Christkönigspfarrei ansehen. 1984 waren sie an die Wolga gekommen, um katholische Christen, die in ihre Heimat, bzw. die Heimat ihrer Vorfahren zurückkehrten, im Glauben zu unterweisen. Damals gab es hier noch keine Priester. Zwei Schwestern, Eugenia und Anastasia, erneuerten heute ihre Ordensgelübde für ein weiteres Jahr, nachdem sie und andere an einem 8-tägigen Exerzitienkurs teilgenommen hatten, den der Steyler Pater Jakub aus Sankt Petersburg begleitete.