Sonntag, 4. Februar 2018

Eintrag ohne Worte ist der populärste

Seit 24 Stunden im Blog, wurde der "Ad limina - Zusatz" schon 1175 mal aufgerufen. Das ist ca. 50x mehr als andere Einträge im Laufe eines Monats aufgerufen werden. Es hat natürlich seinen Grund: Der Heilige Vater Benedikt XVI. war nicht in Rente, sondern in die Stille gegangen, um für die Kirche zu beten, als er den Vatikan am 28. Februar 2013 verließ. "Wir werden uns nicht mehr sehen", sagte er unter anderem in seiner letzten Ansprache auf dem Petersplatz. Ich war damals dort. Und für die meisten von uns ist es ja auch so gekommen. Traurig hatten wir seine Entscheidung akzeptiert. Mit Freude erinnern wir uns und nehmen jegliche Nachricht mit wachem Herzen auf, die aus dem kleinen Kloster in den Vatikanischen Gärten dringt, in dem der jetzt 90-Jährige lebt.
Gestern empfing er uns vier Bischöfe aus Russland. Fast eine dreiviertel Stunde schenkte er uns nach seinem täglichen Rosenkranzgebet in den Gärten. Wir  trafen uns bei ihm zu Hause, berichteten, antworteten auf seine Fragen, lachten, beteten und sangen gemeinsam, bevor er uns segnete und wir uns verabschiedeten. Das war eine GROSSE Freude.
Auf meinem Rückweg nach Saratow, bin ich vorerst in Moskau stecken geblieben. Wegen Regen (! Um diese Jahreszeit !) und zu glatter Landebahn fliegt heute fast nichts ab/an Saratow. Aber die Schutzengel wissen, dass morgen unser Bistumstreffen der Ordensschwestern beginnt. Darum werden sie sich etwas einfallen lassen (müssen), ... auch für die Schwestern, die von weit her mit dem Auto kommen.