Mittwoch, 21. Februar 2018

Wie gut es uns geht

Und was? Soll ich schreiben, wie ich am behelfsmäßig wieder in Gang gesetzten Computer versucht habe, Post zu beantworten? Schöner waren die Momente am Morgen. Im Dunkeln brach ich auf, um zwei allein lebende Rentnerinnen zur Frühmesse (8.00 Uhr) nach Marx abzuholen. Ohne Hilfe hätten sie nicht kommen können. Die 30 km entfernte Außenstation kenne ich seit 20 Jahren. Grund war Pater Reinhards Geburtstag. Zusätzlich schön waren Gottesdienst und anschließendes Frühstück für alle durch die Anwesenheit einer Kindergruppe aus verschiedenen Dörfern. Die Kleinen hatten in Familien aus der Pfarrgemeinde übernachtet. Als ich "meine beiden Omas" dann bei Sonnenschein auf glitzernden Schnee nach Hause brachte, dankten beide überaus herzlich und - damit es auch sichtbar war - mit sechs großen 3-Liter-Gläsern Eingewecktem (Tomaten, Aprikosen, Äpfeln, ...).
Meine Moskauer Gäste sind übrigens wieder gut zu Hause gelandet, in der Großstadt, in der es - wie wir nun wissen - nicht einmal Sonne gibt. Mit anderen Worten: Sie genossen das Licht, den blauen Himmel und den leichten, "frischen" Wind - tägliche Geschenke, auf die wir hier gar nicht so achten.