Sonntag, 18. Februar 2018

Winterlicher 1. Fastensonntag

Marxer Außenstation Stepnoje
Mit drei Stunden Verspätung, trat der vorhergesagte Schneefall ein. Heute am 1. Fastensonntag war es eine Freude für mich, mit der Pfarrgemeinde in Marx die Eucharistie feiern zu können. Und weil ich ja morgen früh nicht nach Polen fliege, was eigentlich geplant war, habe ich auch gern noch die Außenstation am Nachmittag übernommen: Stepnoje. Bei der Abfahrt zweifelte ich noch, ob wir bis hin kommen würden, bzw. ob es Sinn hat zu fahren, wenn doch der Heimweg verweht sein wird. (Ich bin da ein "gebranntes Kind", auch wenn es 20 Jahre her ist.) Schließlich fuhren sich die knapp 50 km heimwärts auf Schnee besser als hinzu auf Eis. Zwei Schwestern und eine Jugendliche waren mit. Schön war zu sehen, dass mehr Erwachsene und Kinder zur Messe kamen, als in den vergangenen Jahren. Auch der Gesang im Gottesdienst machte wieder Mut in Richtung Zukunft dieser kleinen, abgelegenen Gemeinde. Selbst der Rauch, den der Wind von draußen in den kleinen Kachelofen zurückdrückte, störte da kaum. Für zwei Familien übernahmen wir "Botengänge". Einer jungen Mutter und einem Kind auf einer anderen Station, sollten wir Essen ins Kreiskrankenhaus nach Marx mitnehmen. (Das spricht Bände.)