Freitag, 2. März 2018

Zwischenstopp Novosibirsk

Früh am Morgen genoss ich einen zweistündigen Sonnenaufgang, als ich nämlich von Irkutsk nach Novosibirsk, schnurstracks von Osten nach Westen flog. Es blieb sogar noch ein kleines Zeitpolster, bevor ich mich um 11.00 Uhr im Stadtzentrum der sibirischen Metropole mit Danil (Foto) und seinem für die Ausbildung Verantwortlichen traf. Auch nach den beiden Gesprächen, zum Mittagessen, durften wir die Gastfreundschaft des hiesigen Diözesanzentrums in Anspruch nehmen. Danil hatte heute viel Interessantes zu erzählen, besonders aus Slawgorod, wo er das Jahr vor dem Eintritt ins Priesterseminar verbringt. Ereignisse in seinem Familien- und Freundeskreis bestärken ihn auf seinem Weg. Gut, dass das Treffen zustande gekommen war.

Später, zum Abend hin, stattete ich den hier tätigen Eucharistieschwestern einen Besuch ab. Nur zwei von dreien waren zu Hause, dafür aber genau die beiden, die noch bis Oktober vergangenen Jahres ganz in meiner Nähe gelebt hatten, nämlich in Marx: Schwester Helena und Schwester Inna. Sie wohnen nur ein paar Minuten von der Kathedrale entfernt, im 10. Stock eines Hochhauses. Ich hatte viele Grüße auszurichten und freute mich, dass ich deren Überbringer sein durfte. Morgen folgt der Rest des Heimweges: vier Stunden Flug bis Moskau und - leider erst spät abends - eine Stunde, 20 Minuten nach Saratow.