Donnerstag, 3. Mai 2018

Ich bin noch auf dem Heimweg

Solange ich noch auf dem Heimweg bin, gehen die Gedanken oft nach Naundorf zurück. "Es war wie im Märchen", sagte eine Teilnehmerin, "so sauber, so schön, und so herzlich untereinander!" Vorgestern war Abschlussabend (Fotos), kaum länger als eine Stunde, aber lustig hoch drei. 

Ich bin dankbar für Pater Josés Vorträge zur Bioethik und für die damit verbundenen pastoralen Impulse, ohne die man als Seelsorger heute schnell ins Schwimmen kommen kann. Genauso dankbar bin ich allen Priestern und Ordensleuten, die am Treffen teilgenommen haben. Als ich morgens halb sieben die Kirche aufschließen ging, wartete meistens schon jemand vor der Tür. Und eine Stunde vor der Messe war es dann schon ziemlich voll in den Bänken und auf den zusätzlich herbeigebrachten Stühlen. Wer uns sah, aber nicht wußte, dass die abendliche Anbetungsstunde (30 Minuten) ein Angebot war, muß sie für eine "Pflichtveranstaltung" gehalten haben. Unsere Seelsorger beten. Ich glaube, das ist die stille Antwort auf manche Fragen, die uns gestellt wurden.
Nicht zuletzt gilt der Danke von uns 100 Priestern und Ordensleuten aus Südrussland denen, die in Naundorf für die Atmosphäre verantwortlich sind, Pfarrer Gemende, die Schönstatter Marienschwestern, Hausmeister Schönberg, Frau Lamm im Büro, die Super-Köchinnen, deren Namen ich nicht weiß u.v.a.
Ich selbst war gestern zur ersten Messe gegangen, um mich auch von dieser Gruppe verabschieden zu können. Es gab sogar eine ganz kurze Predigt: Auf, nach Hause! Heute und bis ans Ende.

Zusatz: Nun bin ich zu Hause und höre, wie schön es am Sonntagnachmittag mit dem Aufteilen in Gruppen geklappt hat. Allen, die "meine Leute" durch Dresden begleitet, in die Gemäldegalerie genommen oder/und zum Eis eingeladen haben, ganz, ganz herzlichen Dank! - Und dass überhaupt so viele, zum Teil von weit her, am Sonntag zur Messe gekommen waren! - Und für die finazielle Unterstützung bei unserer Anreise, ... und, und, und!