Samstag, 26. Mai 2018

Nach Sueden

Die Stunden in Krasnodar waren gezaehlt, haben aber gereicht fuer das, was geplant war. Dass sich der Sueden des Bistums vom zentralen Teil (z.B. Saratow) unterscheidet, hatte ich schon am vergangenen Wochenende in Pyatigorsk deutlich bemerkt, als ich dort verschiedenste Blumen bluehen sah und Voegel singen hoerte. Krasnodar hingegen ist eine "Geschaeftsstadt", wuerde ich sagen, wo die Menschen schneller laufen, so wie man das auch in Frankfurt am Main bemerken kann. Gleichzeitig sorgt man sich in Krasnodar aber auch um Ruhe. Wir waren mit dem Pfarrer in einem neu angelegten Park spazieren, wie ich ihn in Russland nirgends erwartet haette, (Foto). 
Heute am fruehen Morgen ging es dann mit der Bahn nach Tuapse. Die Sicherheitsvorkehrungen, jetzt vor der Fussball-WM sind enorm, vielleicht besonders hier im Sueden. Die Hitze ist von hoher Luftfeuchtigkeit am Scharzen Meer durchtraenkt. Die Urlaubssaison hat begonnen. Um mir die vielen Kurven auf der Strasse zur Firmung nach Lazarevskoje zu ersparen, hat Pater Jacek, der Ortspfarrer, vorgeschlagen, dass ich nach dem Mittagessen die Bahn nehme, immer geradeaus am Meer entlang. Gute Idee! (-: