Samstag, 9. Juni 2018

Danke

Nun rutscht das "Jubiläum" langsam in die Erinnerung. Nach dem kleinen Fest am 7. Juni in Saratow (Foto), gedachten wir gestern in Marx der ersten heiligen Messe, die ich als Bischof im Süden des europäischen Teils Russlands vor 20 Jahren (8.6.98) dort feierte. Sogar Verwandte und Freunde aus Deutschland waren (sind teilweise noch) hier. Trotzdem war es eher ein Fest im kleinen Rahmen. Hatten wir es doch eigentlich schon auf den letzten Sonntag im April vorgezogen, als wir - 100 Priester und Ordensleute, plus Caritasdirektoren - an der Sonntagsmesse in der Dresdner Hofkirche teilnahmen. 
Ich bin in dieser Woche kaum zum Lesen meiner Post gekommen. Dass ich heute seit dem frühen Morgen versuche aufzuholen, bedeutet noch lange nicht, dass ich alles gesehen oder gar gelesen hätte. Morgen früh geht es aber bereits wieder auf Reisen. Ich fahre - ausnahmesweise mit der Bahn - nach Krasnodar, wo ich einen Exerzitienkurs begleiten darf. In der Post (ganz zu schweigen von SMS) findet sich u.a. eine große Zahl von Gratulationen zum 20. Jahrestag der Bischofsweihe. Ich bitte um Entschuldigung, dass ich wegen der zeitlichen Beschränkung nicht allen antworten kann. Das Lesen macht mir jedenfalls Freude und erfüllt mich mit Dank. Man darf zwar nicht die "Hand an den Pflug legen und (gleichzeitig) zurückschauen", vgl. Lk 9,62, aber wenn man die "Hände faltet", darf man es doch manchmal: Es gibt so viel zu danken!