Montag, 9. Juli 2018

Zur Ruhe kommen

Heute Morgen habe ich doch wohl ein wenig angegeben, wie ein Junge im Kindergarten. Ich hatte es nicht gleich bemerkt, wie die "verflogene" Nacht ihren Tribut forderte und ging noch vor dem Mittagessen mutig auf Arbeit. Dann aber wurde es immer mühsamer. Das Experiment "Siesta" mißglückte. Ein paar E-Mails konnte ich noch beantworten und einen 12 Seiten langen Brief lesen. Dann fuhr ich dort hin, wo es immer ruhig ist, in unser "Haus der Stille" (oder: Gethsemani) nach Marx. Weil ich mich heute sonst schon nirgends mehr anschließen konnte, feierte ich dort allein Eucharistie. "Allein" stimmt nicht. Wenn man Eucharstie feiert, ist man immer in Gemeinschaft (der Kirche, der Heiligen, mit Christus). Ich wählte dafür bewußt den Kelch von Pater Dr. Heinrich Linnenbrink MSC, ohne den es dieses Haus nicht gäbe, und betete heute besonders für Kranke.

Im Kreuz an der Wand, ist ein Stein aus dem Garten Gethsemani eingefaßt, den ich einst nach Exerzitien mitgebracht hatte. Der Tabernakel stammt aus dem Norbertinum Magdeburg, das Altarbild aus Krakau.