Mittwoch, 8. August 2018

Wie ein Sprint auf der Zielgeraden

Heute hatte ich mir den Wecker auf so zeitig gestellt, dass es mir nicht schwer fiel, das Aufstehen ein bißchen zu verschieben. Dumm, natürlich, denn es hatte schon seinen Sinn... Die Morgenmesse in der Kathedrale hätte ich dann trotzdem fast verpasst, weil ich bis dahin schon zu vertieft ins Arbeiten am Computer war. Meine Mitarbeiter gaben mir später deutlich zu verstehen, dass sie mich nicht ohne letzte Dienstbesprechung in den Urlaub entlassen. Eine kleine Pilgergruppe aus Ufa (Foto) kam mich besuchen, mit ihrem Pfarrer, Pater Tomasz, der jetzt in Marx ein paar Vertretungen übernimmt und mit seiner ehemaligen Gemeinde den 25. Weihetag und seinen 50. Geburtstag nachfeiern wird. Für die Gemeinde in Marx ist das eine große Freude.
Am heutigen Vortmittag habe ich glücklicherweise bemerkt, dass ich gar keinen Flugschein für morgen in den Urlaub hatte, jedenfalls für die erste Strecke von Saratow nach Moskau. ("Saratov Airlines" gibt es ja nicht mehr. Das Geld für den dort einst für den 9. August erworbenen Flugschein kann man nur über die lange Prozedur einer gerichtlichen Klage zurückverlangen. Mit automatisch Umbuchen war da nichts.) Denis, unser Seminarist, möchte noch mit mir sprechen, ich auch mit ihm. Der Vortrag für Sibirien wird nicht ganz fertig. Und anderes wird liegen bleiben. Und damit zum Endspurt ...