Donnerstag, 6. September 2018

Auf dem Weg in den Kaukasus

Meine Reisen in die Pfarrgemeinden des Bistums, egal ob mit Auto, Flugzeug oder Bahn, beginnen am Fahrstuhl vor meiner Wohnung im 6. Stock in Saratow. Heute war es schon hell, als sich dessen Türen öffneten. Der Flug nach Moskau ging erst um 9.00 Uhr, wo ich nun leider mehr als 7 Stunden Zeit zum Umsteigen nach Vladikavkaz habe. Es ist Zeit zum Schreiben: für die nächste Ausgabe des Bistumsjournals war heute wieder einmal die äußerste Frist erreicht. Und für die Bischofskonferenz ist etwas zu tun. Es ist auch Zeit zum Beten, einerseits, weil es Sorgen gibt, andererseits wegen der Gründe zum Danken. (Und wenn es weder Sorgen noch Gründe zum Danken gäbe? Beten ist Sein, ganz wesentlich.)
Um 19.00 Uhr werde ich in Vladikavkaz erwartet. Jedes Jahr Anfang September, bin ich dort. Gewöhnlich! 2016 und 2017 war jedoch ganz kurzfristig etwas dazwischen gekommen. Darum fliege ich diesmal schon einen Tag früher, zur "Wiedergutmachung", sozusagen. Ein Treffen mit dem orthodoxen Bischof ist geplant, und der traditionelle Samstagsausflug mit der ganzen Gemeinde zum Picknick in die Berge.