Samstag, 3. November 2018

Einmal Penza hin und zurück

Als ich gestern hörte, dass Pater Bosco extra wegen der Sonntag-Vorabend-Messe in Penza das Jugendtreffen in Samara verlassen will, tat es mir leid, nicht zuletzt wegen der 423 km. Von Saratow sind es nur 232. Da ich das Wochenende frei* im Kalender hatte, übernahm ich heute also gern seine Außenstation, und morgen den Rest: Marx und Stepnoje (mit Gräbersegnung). Er kann dann bis zum Schluß (Montag, arbeitsfrei in Russland) beim Jugendtreffen bleiben. Und ich habe die Gelegenheit, überall auf den Christkönigssonntag (25.11.) vorzubereiten, an dem wir das silberne Weihejubiläum der Pfarrkirche in Marx feiern. 
In Penza war ich mit Antonius, unserem angenehmen Gast aus Deutschland. Die kleine Großstadtgemeinde hat etwas Besonderes. Es ist schwer zu erklären, aber es ist der Grund, warum alle Priester, die ich in den vergangenen Jahren darum gebeten hatte, gern dorthin gefahren sind. 
Für ein illustrierendes Foto hatte es tagsüber nicht gereicht. So blieb mir nur, gerade eben eins vom Balkon aus, hier in Saratow zu machen, kurz nach der Rückkehr von der größten Außenstation der Marxer Pfarrei. 

*) Das derzeitige Wochenende habe ich frei, weil ich die geplante Reise nach Orsk auf Dezember verschoben hatte. Orsk liegt über 1000 km von Saratow entfernt. Die Wege nach Penza, Marx und Stepnoje sind demgegenüber nicht der Rede wert. 😌