Montag, 4. Februar 2019

Vorausblicke

Obwohl ich in Saratow im Büro sitze, gehen meine Gedanken auch heute nicht selten nach Marx. Über 50 Ordensschwestern und einige Brüder werden ab heute Nacht dort erwartet. Seltsamer - beinahe: unglücklicher - Weise taut es draussen auf den Straßen. Das kann Nebel und Glatteis bedeuten, morgen bei der Anreise. Nicht so schön für die, die im Auto oder gar mit dem Flugzeug kommen. Schnee wird es auf alle Fälle noch genug geben, z.B. zum Skifahren in der Mittagspause. 
Es gibt hier auf Arbeit selbstverständlich auch andere Beschäftigungen, wie zum Beispiel das Lesen aller möglichen und unmöglichen Beiträge vor dem Treffen des Papstes mit den Vorsitzenden der Bischofskonferenzen aus der ganzen Welt. Zurzeit bin ja ich hier bei uns in Russland an der Reihe, Vorsitzender zu sein ... Ein weiterer Büroschwerpunkt am Jahresanfang sind die Kontakte zu den Hilfswerken, ohne die wir Vieles im Bistum nicht anfangen, bzw. weiterführen könnten. Eine 0,08%-Diaspora-Kirche braucht die Weltkirche, um ihre Möglichkeiten auch nutzen zu können.
Den momentanen Papstbesuch in den Emiraten würde ich gern irgendwie direkt verfolgen, aber dafür reicht die Zeit schon nicht.