Samstag, 18. Mai 2019

Konzert

Vom Ablauf her, unterschied sich der zweite Arbeitstag unserer Pastoralkonferenz kaum vom ersten. Thema war weiterhin die Gemeinde. Pater Diogenes lieferte einen geschichtlichen Abriß dessen, was man seit den ersten Jahrhunderten unter Kirche und Gemeinde verstand, bevor dann das Zweite Vatikanische Konzil formulierte, was wir bis heute damit meinen. Wichtiger noch waren die wiederum anschließenden Treffen der neun Arbeitsgruppen. Erst gegen Abend unterschied sich der Ablaufplan vom gestrigen: Zwischen Eucharistiefeier und Abendessen lauschten wir einem Orgelkonzert in der Marxer Pfarrkirche, zu dem auch eine ganze Reihe nichtkatholische Einwohner aus der Stadt kamen. Nach dem Abendessen führte ich in den morgigen Ausflug ein, der uns hautnah mit der Geschichte der Wolgadeutschen in Kontakt führen wird. 
Wenn man die Teilnehmer der Konferenz fragen würde, was heute wohl das Eindrücklichste war, würden möglicherweise viele antworten: die Information über die Versetzungen in den kommenden Wochen und Monaten. Es sind ungewöhnlich viele. Und häufig hing die eine von einer anderen ab. Darum hatten ich und der Generalvikar in der letzten Zeit, und in den vergangenen drei Tagen besonders intensiv, mit vielen zu sprechen, bevor ich das Ergebnis im Ganzen öffentlich mitteilen konnte. Bei all dem geht es um den Bereich der Seelsorge im Bistum, für den ich als Bischof verantwortlich bin. Elista, Nalchik, Orenburg, Orsk, Samara, Saratow, Taganrog, Togliatti und Vladikavkaz sind die Orte, die es betrifft.