Mittwoch, 12. Februar 2020

Jugend.Seel.Sorge.

Es hatte schon lange keine Sitzung der Jugendkommission unserer Bischofskonferenz gegeben. Sie besteht aus 4 Seelsorgern (aus jeder Diözese einer) und mir. Um einen Termin nicht weiter vor uns herzuschieben, versammelten wir uns, obwohl einer nicht kommen konnte. 
Was bedeutet wohl "4,70-2,76-0,92"? Das sind die Kilometer in die Städte, aus denen die drei Priester nach Saratow an die Wolga gekommen waren: Pater Wladimir (links) aus Irkutsk - 4.700 km, Pater Alexander aus Slawgorod (2.v.r.) 2.760 km und aus unserer Diözese, erstmals, Pater Ondrej aus Taganrog (rechts) - 920 km. 
Wir hielten einen Rückblick auf die katholische Jugendseelsorge 2019, deren Höhepunkt ein alternatives internationales Jugendtreffen in Polen war, weil es nach Panama zum Weltjugendtag zu weit war. Aus allen vier Diözesen, sowie aus Deutschland und Polen nahmen Jugendliche teil. Für 2020 sind diözesane Jugendtreffen geplant. Neben Anerkennung und Freude über das zustand Gekommene, bemerkten wir eine ungewollte Tendenz zu "Erlebnis-Treffen", was dem Bemühen um geistliche "Stabilisierung" nicht unbedingt entgegenkam. Ein weiteres Thema, nämlich "Präsenz in den sozialen Netzwerken", blieb stecken, nicht etwa wegen des schleichenden Verlusts einer echten Vertikale im Leben, sondern ganz einfach aus Mangel an geeigneten Personen, die es übernehmen.