Mittwoch, 25. März 2020

Jahr Mariens, der Mutter des Wortes

"Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt." Das sind Worte vom Anfang des Johannesevangeliums, die wir jedes Jahr am ersten Weihnachtsfeiertag lesen, denn es geht um die Menschwerdung Gottes, um Jesus Christus, seinen Sohn. Seiner Mutter Maria ist nun in der katholischen Kirche Russlands ein ganzes Jahr gewidmet. Und ebenso, wie auf ostkirchlichen Marienikonen nie der Sohn fehlen darf, so spielt er auch in diesem Jahr eine wesentliche Rolle. Es möge uns näher an sein Evangelium und die Heilige Schrift insgesamt führen. 
Das thematische Jahr beginnt heute in unseren vier Diözesen und wird am 25. März 2021 enden, eben am Tag, an dem wir die Menschwerdung Gottes feiern, den Tag, als der Engel bei Maria eintrat und sagte: Fürchte dich nicht. An jenem Tag, in genau einem Jahr, wird an der Verkündigungskirche in Nazareth ein Mosaik angebracht werden, das eine Mariendarstellung aus Russland (Sankt Petersburg) wiedergibt, eine Ikone der Gottesmutter von Fatima. Kopien dieser Ikone werden ab heute zu den Familien pilgern, in allen vier Bistümern. Jeden Sonntag wird die Ikone in jeder Pfarrei weitergegeben und bleibt dann jeweils sieben Tage in einer Familie. Dazu gibt es Anleitungen für einen täglichen kleinen Hausgottesdienst. Mit einer Kollekte im Laufe des ganzen Jahres, wollen wir zumindest einen Teil der Arbeiten in Nazareth finanzieren. (Das Mosaik wird dort vorbereitet.)