Freitag, 24. Juli 2020

Gefahren der Selbstisolation

Ich habe heute in einem Brief an die Seelsorger und Ordensleute im Bistum versucht, meine Sorgen und meine Hoffnung zu teilen, die mich nach inzwischen einem halben Jahr sogenannter "Selbstisolation" (wegen Covid-19) bewegen. Ich habe jenes in Russland sehr gebräuchliche Wort benutzt, um auf einen inneren Zustand hinzuweisen, auf eine schleichende "Selbstisolation", die den missionarischen Schwung genauso raubt, wie den aufmerksamen Blick für die Nöte der uns Anvertrauten. Nun, ich will den Brief hier nicht wiederholen. Ich denke, er war (ist) wichtig.