Dienstag, 14. Januar 2020

Seltener Alltag

Der Tag verging wie im Flug....zeug. Sitzen, sitzen, sitzen ... 

Die fast 10-tägige Abwesenheit am Schreibtisch wirkt nach: Ich musste auswählen, was mir heute wichtiger war, und was Zeit hat bis morgen oder später. Eine sorgenvolle Angelegenheit konnte ich schon nicht mehr aufschieben. Dann gab es aber auch einen "Höhe-"punkt, nämlich das Mittagessen, hier um die Ecke, bei den Klarissen im 12. Stock. 

Ich hoffe, dass ich es zur Abendmesse in die Kathedrale schaffe. Vorher muss ich etwas auf der Bank erledigen, persönlich. Wegen der rush hour auf den Straßen, ist es nicht sicher, ob ich pünktlich zurück bin. Darum - Schluss für heute!

P.S. 10 vor 6 war ich in der Sakristei. Pater Diogenes hatte versprochen, die Predigt zu übernehmen. Manche kommen speziell dienstags zur Kirche, weil nach der Messe eine "Lectio divina" (geistliche Schriftlesung, Bibelteilen, Bibelkreis,...) angeboten wird.

Wenn es gut geht, sehe ich heute Abend noch ein paar alte Bekannte: junge Schwestern, die einen wichtigen Teil ihrer Ausbildung in Marx erhalten hatten und jetzt zu einer Weiterbildung dort waren. Nachts müssen sie zum Bahnhof und dann über 50 Stunden in den Zug (3. Klasse fahren die Schwestern immer.)