Montag, 3. August 2026

Erste kleine Dienstreise

Damit der Einstieg nach dem Urlaub nicht so abrupt wird, habe ich heute und an den kommenden Tagen kleine Termine angenommen, bzw. vereinbart. ☺ 
Wenn man erst einmal "im Westen" (alte DDR-Formulierung) ist, dann ist alles andere schon nicht so weit. Gegen Mittag besuchte ich den Provinzial der Redemptoristen, die im Bistum Sankt Clemens vier Pfarreien betreuen. Wir trafen uns bei ihm in ... Warschau. Pater Dariusz war viele Jahre in Südrussland tätig und hat u.a. die Pfarrkirche in Orsk (Partnergemeinde von Grimma, Bistum Dresden-Meißen) gebaut. Ich habe mich sehr gefreut, ihn wieder zu sehen. 

Samstag, 1. August 2026

Noch ein paar Tage

Langsam geht der Urlaub zu Ende. Da wird es Zeit, auch mal wieder einen Termin beim Friseur zu machen.






Ich hätte es vergessen: 
Jemand hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass heute vor 36 Jahren meine Freistellung für die Seelsorge in der Sowjetunion begann. Am 1. August 1990 flog ich mit 2 Koffern von Berlin über Leningrad nach Duschanbe, ohne Rückflugschein. 

Donnerstag, 30. Juli 2026

Zeit haben

Nach der Frühmesse in einer deutschen Großstadt, wurde ich heute vom ambulanten Hospizdienst gefragt, ob ich nicht jemanden in der Stadt kennen würde, der russisch spricht. Niemand verstehe einen alten russischen Mann, der - so verstand ich - im Sterben liege. Ich habe ihn dann selber besucht. Der 96-jährige ist Wolgadeutscher, ganz aus der Nähe von Marx. Er spricht gut deutsch, nur eben im Dialekt und ohne Zähne. 

Samstag, 25. Juli 2026

Montag, 20. Juli 2026

Mehr als 70 Jahre Priester

Heute ist Pater Zbigniew im Alter von 96 Jahren in Kasachstan verstorben. Einen beachtlichen Teil seines Lebens hatte der polnische Redemptorist dort und bei uns in Russland (Orenburg) verbracht. Er war ein hingebungsvoller Missionar der Barmherzigkeit Gottes. Soviel ich weiß, war es sein Wunsch, in Kasachstan zu sterben und beerdigt zu werden. 

Samstag, 18. Juli 2026

Montag, 13. Juli 2026

Sonntag, 12. Juli 2026

Freitag, 10. Juli 2026

Den Tränen nahe

Zwar bin ich noch nicht ganz am Urlaubsziel, aber ich kann schon sagen, dass alles gut ging, ohne wesentliche Verspätung usw. 
Heute morgen feierte ich eine ganz besondere Eucharistie, nämlich mit vielen meiner ehemaligen "Schäfchen", die in den 90-ern nach Deutschland ausgereist waren. Mir verschlug es beinahe die Sprache, als ich in der ersten Reihe meine einstige Haushälterin, Wes Maria, erblickte. Von 1991-1998 sorgte sie für mich. Heute ist sie 98 Jahre alt.