Da der Erzbischof
die Altersgrenze von 75 Jahren noch nicht erreicht hat, er ist Jahrgang 1960,
kommt als Grund nur Kanon 401 § 2 des Kirchenrechts in Frage: "Ein
Diözesanbischof, der wegen seiner angegriffenen Gesundheit oder aus einem
anderen schwerwiegenden Grund nicht mehr recht in der Lage ist, seine
Amtsgeschäfte wahrzunehmen, ist nachdrücklich gebeten, den Amtsverzicht
anzubieten."
So haben wir
jetzt in den Tagen vor Pfingsten einen zusätzlichen Grund zum Beten, sowohl für
den Erzbischof, als auch für sein bisheriges Bistum und die katholische Kirche in
Russland, … und um einen neuen guten Hirten.
Foto: Erzbischof Paolo während der Vollversammlung unserer Bischofskonferenz am 25.11.2025 in Marx.
Nachtrag am 5. Mai 2026: „Um es klarzustellen und keine Verschwörungstheorien oder falschen Gerüchten zu verbreiten, möchte ich bekannt geben, dass ich aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten bin, die es mir nicht mehr möglich machen, diese geliebte, schöne Diözese so zu leiten, wie ich es sollte“, so das belarusische Nachrichtenportal katolik.life.
