Auch heute war der Tag so intensiv und lang, dass ich vorerst nur sagen möchte: Bin gut in Saratow angekommen. Morgen werde ich berichten...
Und nun ist schon "morgen". Also: Pater Tomasz, der Pfarrer der benachbarten Millionenstadt Ufa, betreut die Gemeinde in Alexejewka mit großer Hingabe. In seiner Heilig-Kreuz-Pfarrei gibt es auch Ordensschwestern. So saßen wir am Montag Morgen vor 6.00 Uhr (Ortszeit) noch einmal gemeinsam am Tisch: er, Schwester Malgorzata aus Ufa, Schwester Euthymia aus Alexejewka, Schwester Galina aus Marx und ich. Beim kurzen Frühstück konnte ich mich noch einmal bei allen bedanken. Dass es anschließend 14 Stunden bis nach Marx dauerte, lag anfangs an den aufgeweichten Wegen von Alexejewka bis zur Fernverkehrsstraße, dann aber auch an einem zweistündigen Zwischenstopp in Togliatti. Kurzentschlossen kehrten wir dort in der Pfarrei zum Mittagessen ein. Besuche in der Diaspora sind sehr wichtig, sage ich immer.
Diesmal waren es nicht die Entfernungen, die müde machten, sondern Anrufe und Kurznachrichten, die auch heute (Dienstag) noch nicht abreißen.
